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POLIS Planspiel

So gesund und so "offen" kann man doch gar nicht leben!?
Zwei Tage (7.7.-9.7.03) in Chieming im Hotel Jonathan alias "Ökohotel zur offenen Tür!"

Nach zwei Stunden schwieriger Fahrt an den schönen Chiemsee hatten 22 K12ler, Frau Kraus und Herr Schulz endlich unser "spirituelles" Hotel gefunden. Trotz der komplizierten Hinfahrt wurden wir mit offenen Armen im ajurvedischen Haus des Vertrauens durch die Hotelleitung und zwei Offiziere der Bundeswehr, unseren Helden in Strumpfhosen, begrüßt. Wir wurden jedoch sofort darauf hingewiesen, dass alles auf uns zurückkommen werde wie ein "Bumerang". Nach sehr kurzer Verschnaufpause wurden wir und 5 Bundeswehrler durch Los in die acht einzelnen Staaten, die äußerst wichtige Presse, das sehr engagierte Greenpeace und die sehr vertrauenserweckende Zentralbank aufgeteilt und in die Politik und internationale Sicherheit (Pol&is) eingewiesen. Nach langer Spielregelerklärung durch unsere "Helden" konnten wir endlich Wirtschaftsprogramme erstellen, Verträge abschließen, Länder umbenennen (Ozeanien wird zu Hinteranatolien), Staaten fusionieren lassen (Afrika + Arabien zu Arafrika, Osteuropa + Westeuropa zur EU), sich bei der Presse über das teils spekulative und nicht immer wahrheitsgemäße "Weltgeschehen" informieren und diverse Pausen machen!

Nach einer sehr durchzechten Nacht, reiste der GUS-Präsident nach aggressiver Kriegsprovokation früher ab, worauf der Weltkrieg drohte, und manch einer durch unverschämte Wachsamkeit zu unmenschlichen Zeiten durch "JOGGING FOR PEACE" den Frieden wahren wollte.

Nicht nur Friedens-Jogger waren fleißig am Werk, sondern auch der Greenpeace-Aktivist "Kotzender Reiher", der für reichlich Naturdünger sorgte, strebte nach seinen Zielen, welches aus Gewinnsucht der Beginn des Weltkrieges war. Friedlich mit den Bundeswehrlern vereint und hungrig stürzten wir uns auf die Sellerieschnitzel, die in Öl getränkten Pizzen mit durchsichtigem Boden und diverses Körnerfutter. Yogi-Tee, Osmose-Wasser und der Hauswein standen uns als Getränke zur Wahl.

Am Abend standen ein Spaziergang zu den Kühen, das Trampolin, der Whirlpool und "Ein-in-die-Luft-gehender-Schulz" zur Verfügung, wodurch Schüler und Lehrer "offener" wurden.

Zu guter Letzt verlieh das Presseoberhaupt, Herr Schulz, an jeden einen Preis in Form eines kleinen Zettels, der mit einem passenden Kommentar versehen war.

Nach zwei viel zu schnell vergangenen Tagen befanden wir uns wieder im Bus, mitsamt der treibenden Wirkung des Osmose-Wassers.

Nadine & Katrin

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